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Strukturierte Maßnahmenplanung

Nach Erhebung einer ausführlichen Anamnese, die eine Berufs- und Sozialanamnese einschließt, sowie einer strukturierten und umfassenden Aufnahmeuntersuchung durch den behandelnden Arzt mit einer differenzierten Funktions- bzw. Psychodiagnostik werden unter Berücksichtigung der körperlichen, psychischen und sozialen Befunde mit dem Patienten individuelle Rehabilitationsziele erarbeitet. Diese werden in ein individuelles Therapieprogramm umgesetzt, das sowohl erkrankungsspezifische als auch übergreifende therapeutische Komponenten enthält.

In abteilungsübergreifenden, teambezogenen Konferenzen werden die Therapieziele sowie ggf. weitere diagnostische und therapeutische Möglichkeiten im Rahmen des komplexen Therapieprogramms erarbeitet und dann mit dem Patienten abgestimmt.

Bei der Umsetzung der Konzepte bedienen wir uns einer PC-gestützten Therapieplanung. Dabei überprüfen wir die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen über den gesamten Behandlungsverlauf durch mehrmalige wöchentliche Visiten, um die Therapie genau an die Bedürfnisse und die aktuelle Leistungsfähigkeit des Patienten anzupassen.

Bei Bedarf bestehen fachübergreifende Möglichkeiten konsiliarischer Vorstellung sowie der qualifizierten Mitbehandlung durch die jeweils notwendigen Abteilungen des Hauses oder durch extern herangezogene Konsiliarärzte.

Elemente der Maßnahmen- und Ablaufplanung:

  • tägliche Aufnahme möglich
  • ärztliche Aufnahmeuntersuchung noch am Anreisetag
  • Präzisierung von Therapiezielen auf Basis differenzierter rehabilitationsmedizinischer Diagnostik
  • Abstimmung im interdisziplinären und fachübergreifenden Team
  • individuell angepasste, komplexe Behandlungsprogramme
  • PC-assistierte Therapieplanung
  • regelmäßige Neuausrichtung der Therapie gemäß den erreichten Fortschritten
  • Abstimmung und Organisation ggf. erforderlicher Hilfeleistung zur beruflichen und/oder sozialen Wiedereingliederung oder von Hilfsmitteln für die Weiterversorgung der Patienten
  • Strukturierte Erfassung (Assessment) der Therapieergebnisse
  • Teilnahme an der Qualitätssicherung der Kostenträger und an klinikübergreifendem Benchmarking

Nach Beendigung der Reha-Maßnahme werden 99,9% der Entlassungsbriefe den Patienten mitgegeben.